Gespaltene Wahrheiten

Haben sich Gartenbesitzer früher über Wühlmäuse und Maulwürfe erregt, wenn der Rasen aufgewühlt wurde, so haben sie in vielen Städten inzwischen mit Wildschweinen zu tun. Auch Füchse, Marder, Waschbären, Rehe oder Kaninchen beleben das Stadtbild. Ein Gartenzaun sollte eine gewisse Höhe haben. Wildschweine sind in der Lage, aus dem Stand einen Meter hoch zu springen. Rehe schaffen leicht zwei Meter, was auch Füchsen nachgesagt wird. Marder und Waschbären lieben Dachböden. Wer sie fern halten will, muss sämtliche „Schotten“ dicht machen. Darüber wird in unseren Medien offen und wahrheitsgemäß berichtet. In anderen Bereichen werden Wahrheiten so weit verdreht, bis sie der political correctness entsprechen – das geht nur mit Bevormundung und Zensur. Beispiele begegnen uns auf Schritt und Tritt:

„Flüchtlinge helfen die Konjunktur zu beleben und entlasten die gesetzliche Krankenversicherung.“ Fake News oder doch Wahrheit?

Es ist nicht völlig verkehrt, zu sagen, dass in Deutschland lebende Flüchtlinge (lassen wir einmal außer Acht, ob unter dem Sammelbegriff Flüchtlinge nun Asylanten, Migranten, subsidiär Geschützte oder Mehrfach-Abgreifer der bundesdeutschen Wohltaten gemeint sind) die Konjunktur ankurbeln und die Krankenkassen entlasten! „Yuppi“, ruft da der Gutmensch, „dann ist es doch gut, sie alle reinzulassen!“

Bestätigt wird der Konjunktur fördernde Effekt durch die Erkenntnis, dass im abgelaufenen Jahr 43 Milliarden Euro an direktem und indirektem Aufwand für Migranten durch Bund, Länder und Kommunen ausgegeben wurden. (Professor Raffelhüschen) Dieses Geld ist zum großen Teil unmittelbar und mittelbar in den Konsum geflossen.

Der Entlastungseffekt für die Krankenkassen ergibt sich nach der Aussage der Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, die behauptet: Da die zugewanderten Neumitglieder seien jünger als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und nehmen darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten. Dies führe zu einem doppelten Entlastungseffekt. Sie stabilisierten die Finanzen und stoppten – zumindest vorübergehend – die Alterung der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherungen insgesamt. „Das ist ein erstaunliches Phänomen, mit dem noch vor einigen Jahren wohl niemand gerechnet hätte“, so Pfeiffer. (Quelle)

Natürlich wird niemand bestreiten, dass wer jünger ist, im Schnitt weniger krank wird und damit ein System, das für Junge wie Alte die gleichen Leistungen bereitstellt ist, entlastet.

Trotzdem gilt: „Flüchtlinge belasten das Gesundheitssystem!“ Denn das Geld kommt vom Bund. Weit über 90% der Betroffenen verfügt bekanntlich über kein eigenes Einkommen, und ihre Beiträge werden „von den Behörden“ übernommen. Das Geld, das sich die Krankenkassen gutrechnen, kommt vom Staat bzw. vom Steuerzahler – ebenso wie die Milliarden, die für die Lebenshaltung, Unterbringung, Betreuung und die Flüchtlingsverwaltung aufgewendet werden muss; nicht zu vergessen der Sicherheitsaufwand, die Mehrkosten der Justiz und alles was sonst noch der Flüchtlingsindustrie zugute kommt.

Das alles sind reine konsumtive Ausgaben, keine investiven Mittel, die irgendwann zu Selbstläufern werden, sondern ein endloser Abfluss an Finanzmitteln zu Lasten der Steuerzahler.

Politisch Korrekt sind einzig und allein die Steuern, die wir künftig zahlen dürfen.

Beitragsfoto: pixabay.com

(Visited 62 times, 1 visits today)